Charity ist ein Mädchen auf der Suche nach der Liebe und dem ganz großen Glück. Doch vorerst verdient Charity Hope Valentine, genannt „Sweet Charity”, ihr Geld als Animiermädchen in einer zweitklassigen Bar, in der sie tanzt und zahlungskräftige Männer zu einem Drink und einem schönen Abend verführt.

Der Mann fürs Lebens ist ihr trotz zahlreicher Kandidaten noch nicht begegnet, aber sie hält unerschütterlich an ihrem Glauben an die Güte der Menschen und die ewige Liebe fest, auch wenn ihre Freundinnen sie für naiv und unbelehrbar halten. Denn Charity hatte in punkto Männer bisher immer nur Pech: Ihrem letzten Freund, dem Ganoven Charlie, ging es nur um ihr Erspartes, und auch die Bekanntschaft mit dem Filmstar Vittorio Vidal verläuft nicht erfolgreicher für sie.

Doch dann lernt Charity im Flur der Volkshochschule den Buchhalter Oscar kennen und träumt erneut von einem glücklichen, bürgerlichen Leben. Sie hat jedoch ein Problem: Oscar, im Glauben, Charity sei eine brave Bankangestellte, weiß nicht um ihren wahren „Beruf“ ...
Basierend auf Federico Fellinis Film „Die Nächte der Cabiria“ und der Idee des Choreographen und Regisseurs Bob Fosse, aus dem Filmstoff ein Musical zu machen, schrieb Neil Simon das Buch, Cy Coleman komponierte die Musik und Dorothy Fields schrieb die Gesangstexte zu „Sweet Charity“. Entstanden ist daraus ein Welterfolg: Die hinreißende Geschichte einer jungen New Yorkerin auf der Suche nach dem ganz großen Glück. Bezaubernd, witzig und mit Hits wie „Big Spender“ oder „If You Could See Me Now“ voll großartiger Musik.

Pressestimmen:
"Das Stück mit der Musik von Cy Coleman hat viele Hits zu bieten - allen voran die großartige Revuenummer 'Big Spender', bei der Charitys Kolleginnen im Club vorführen, wie sie den Männern das Geld aus der Tasche zu ziehen versuchen. Diese Nummer bringen die vier Tänzerinnen im Alten Schauspielhaus gekonnt über die Rampe, wirbeln um die Stangen, geben sich so lasziv wie abgebrüht." (StZ)

"Die zwischen Jazz- und Big-Band-Sound changierende Musik (...) macht den wilden, aufbegehrenden Zeigeist der 1969er Jahre hörbar - mit pulsierenden Rhythmen und elektronisch verstärkt. (...) Luigi Scarano stattet seine Rolle als Filmstar Vittorio mit eleganter Selbstironie und dandyhaftem Weltschmerz aus. (...) Leichtfüßig verkörpert Harald Pilar von Pilchau den braven Oscar. Grimassen schneidend und umherturnend, als habe er statt Knochen Gummi im Leib... " (StN)
"Maja Sikora verleiht dieser Charity nebst musikalischem Talent untertassengroße blaue Augen, mit denen sie herzerweichend staunen kann. (...) Slapstick, Pole- bis Modern Dance, ein grandioses Miniorchester, ein Mordsaufgebot an Kostümen, eine höchst wandelbare Bühne und dazu elf Musicalprofis." (Bietigheimer Ztg.)

  1. Dezember 2014 bis 31. Januar 2015