Wohin flieht ein Dieb im Weihnachtsmann-Kostüm, der gerade die Kasse eines Warenhauses auf der Königstraße geknackt hat? Am besten in eine Praxis. Genau hier landet Klaus Bollinger auf seiner Flucht vor der Polizei und fällt direkt in die Arme von Barbara Engel, der Sprechstundenhilfe von Herrn Prof. Dr. Otto, Psychologe seines Zeichens, der sich zurzeit auf einem Kongress befindet. Ha, so ebbes! Frau Engel ist hochbeglückt, endlich die Vertretung ihres Chefs begrüßen zu können, denn das Sprechzimmer ist vollbesetzt. In seiner Not gibt sich Bollinger für den erwarteten Kollegen Doktor de Witt aus, schlüpft in den weißen Kittel und steht schon vor seiner ersten Patientin, Frau Carrera. Ond jetzat?! Nur gut, dass Bollinger in seiner bewegten Vergangenheit auch ein paar Semester Veterinärmedizin studiert hatte. Mit seinem Talent, gut zuhören zu können, während die Patienten einfach drauflosreden, und mit Hilfe seines Witzes, seiner Spontanität und Menschenkenntnis schlägt er sich prachtvoll. Aber man soll ja nie den Tag vor dem Abend loben, gell?

Depressionen, Neurosen, Psychosen und jede Menge Spaß: Vor 30 Jahren wurde der „Neurosen-Kavalier“ an der Komödie im Marquardt uraufgeführt und spielte seitdem einen Erfolg nach dem anderen ein. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums bringen wir den Komödien-Klassiker erneut, dieses Mal aber „uff Schwäbisch“, auf die Bühne.

Pressestimme:
"Falscher Arzt mit Bombenerfolg. (...) Ein hübscher Cocktail ist jetzt in der Komödie im Marquardt (...) geboren, zusammengerührt aus Hochstapelei, Amateur-Psychologie, Liebe und Eifersucht. (...) Andreas Klaue als einem Psycho-Therapeuten zuzuschauen ist ein riesiges Vergnügen." (StZ / StN)

"Das Boulevard-Stück zeigt in seinem Jubiläumsjahr, dass es auch nach 30 Jahren ein Theater rocken kann. Dafür sorgt die Mundartfassung mit reichlich neig´mogeltem Lokalkolorit..." (Bietigheimer Ztg.)

"...Feel-Good-Weihnachtsstück der Komödie. (...) Der Star des Abends ist freilich eindeutig Reinhold Weiser. Ihn in der Rolle des paranoiden Finanzbeamten Jürgen Epple zu sehen (...) ist Vergnügen pur. (...) Und natürlich begeistert Monika Hirschle mit köstlichem Pidgin-Englisch, das dem von Günther Oettinger an Unterhaltungswert in nichts nachsteht." (Eßlinger Ztg.)

  1. November bis 15. Januar 2017