Delio Malär

Geboren

1992 in Richterswil (CH)

Ausbildung

Schule für Schauspiel Hamburg

Engagements

Thalia Theater Hamburg, Hamburger Kammerspiele, Maag Halle Zürich, Theater Rigiblick, Bernhard Theater Zürich, WLB Esslingen, Festspiele Heppenheim

Der Senkrechtstarter erobert derzeit die deutschsprachigen Bühnen im Sturm. Der 1992 in Richterswil am Ufer des Zürichsee geborene Schauspieler spielte schon als Schüler der Stiftschule Einsiedeln Theater, lernte mehrere Instrumente und Sprachen und schrieb erste Songs für seine eigene Band, die er bei Rockshows aufführt. Nach seinem Abitur und dem Rekrutendienst ging er von 2011 bis 2015 zur Ausbildung an die Schule für Schauspiel Hamburg und machte seinen Abschluss mit Auszeichnung. Mit seiner siebenköpfigen Band „Love Rockets“ spielt er eine skurrile Show mit dem Titel „Tag der Helden“, im Programm sämtliche Cartoon-Introsongs der 80er, 90er, 2000er Jahre. 2014 und 2018 schlüpfte Malär in die Rolle von Paul McCartney in „Backbeat – Die Beatles in Hamburg“ für das Altonaer Theater und die Festspiele in Heppenheim. Malärs stürmische und verspielte Musikerseite kommt bei dem Theaterkollektiv Cocodello voll zum Zuge. Im Doppel mit seiner ehemaligen Schauspieldozentin Cornelia Schirmer schrieb und komponierte er mehrere Musicals, die in Hamburg sehr erfolgreich uraufgeführt wurden und auf Tourneen ging. 2019 war Malär an den Hamburger Kammerspielen charmanter Kellner in Dietmar Loefflers Liederabend „Pasta e Basta“ zu sehen, ein Part, der ihm wie auf den Leib geschneidert war. Bei dieser Rolle profitierte er nicht nur von seinem unglaublichen Musiktalent, sondern auch davon, dass er die italienische Sprache quasi mit der Muttermilch aufgesogen hat. Das kam ihm 2017 in der Doppelfolge der TV-Serie „SOKO München“ zugute, wo er in die Rolle des italienischen Neffen des Kommissars schlüpfte, der zwielichtige Geschäfte macht. Im Sommer 2019 stand Malär für seinen ersten Kinofilm „Platzspitzbaby“ vor der Kamera und trat am Theater Rigiblick in Zürich als Amadeus Mozart in dem vielfach preisgekrönten Theaterstücks von Peter Shaffer auf. Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) titelte nach der Premiere: „Delio Malär ein Wunderkind.“ Für seine künstlerischen Leistungen und Erfolge im Jahr 2019 wurde Delio Malär außerdem für den Prix Walo in der Sparte Newcomer nominiert, der wichtigsten Auszeichnung im schweizerischen Showbusiness und er bekommt mit Cocodello den nationalen Kabarettpreis „Mindener Stichling“ verliehen.

In der Titelrolle von „Amadeus“ gibt er zur Spielzeiteröffnung 2021/2022 seinen Einstand in Stuttgart. Für unsere Inszenierung hat er seine Paraderolle nochmal neu interpretiert.

Profilbild von Delio Malär

Foto: Niklas Marc Heinecke

Galerie

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