Ernst Konarek

geboren

1945 in Holzleiten, Österreich

Ausbildung

Max Reinhardt Seminar Wien

Engagements

Staatstheater Braunschweig, Schauspielhaus Bochum, Freie Volksbühne Berlin, Schauspiel Frankfurt, Nationaltheater Mannheim, Volkstheater Wien, Staatstheater Stuttgart, Theaterhaus Stuttgart, Theater in Kempten,

Ernst Konarek, gebürtiger Österreicher, ist in Wien aufgewachsen. Nach der Matura studierte er an der Uni Wien Theaterwissenschaft, Journalistik und Germanistik. Sein ursprünglicher Wunschberuf war Journalist - durch einen Zufall kam er jedoch nach zwei Jahren Studium ans Max-Reinhardt-Seminar, was die Weichen für sein weiteres Leben stellte. Es folgten Engagements am Staatstheater Braunschweig (unter Intendant Hans Peter Doll), dem Schauspielhaus Bochum (unter Peter Zadek), der Freien Volksbühne Berlin (unter Kurt Hübner), dem Schauspiel Frankfurt (unter Wilfried Minks), dem Nationaltheater Mannheim (unter Jürgen Bosse), dem Volkstheater Wien (unter Direktor Michael Schottenberg) und am Staatstheater Stuttgart (unter den Intendanten Friedrich Schirmer und Hasko Weber). Nach seiner Pensionierung spielte er unter der Regie von Silvia Armbruster im Theaterhaus Stuttgart („Die Judenbank“, „Die Legende vom Heiligen Trinker“, „Der Kontrabass“, „Der Ewige Gatte“) sowie im Theater in Kempten („Das Original“, „Die Jüdin und der Kardinal“).

Zu seinen interessantesten Rollen gehören: Laertes in „Hamlet“ (Regie: Peter Zadek, Schauspielhaus Bochum), die Titelrolle in „Der brave Soldat Schwejk“ (Regie: Karl Paryla; Berlin), Knieriem in Nestroys „Lumpazivagabundus“ (Regie: Axel Wagner; Nationaltheater Mannheim); Prosorow in Tschechows „Drei Schwestern“ (Regie: Jürgen Bosse; Nationaltheater Mannheim); „Der Herr Karl“ von Helmut Qualtinger (Regie: Jürgen Bosse; über 150 Vorstellungen am Staatstheater Stuttgart); „Scheitermann“ in „Frühere Verhältnisse“ von Johann Nestroy (Regie: Ernst Konarek und Frank Burkhardt; Staatstheater Stuttgart). In über 250 Vorstellungen spielte er gemeinsam mit Gottfried Breitfuß in der legendären „Indien“-Produktion von Franz Burkhardt am Staatstheater Stuttgart.

Häufig war er auch in Film und Fernsehen zu sehen (u.a. „Kottan ermittelt“, „Traummann“, „Oben Ohne“). Zudem spricht er Hörbücher und Hörspiele im ORF, SWR, HR, WDR und NDR.

2015 begann seine Laufbahn als Autor: 2016 hatte „Ich werde nicht hassen“, die Tragödie des „Ghazadoktors“ Izzeldin Abuelaish, im Theaterhaus Premiere. Das Stück wurde in Hamburg mit dem Monika-Bleibtreu-Preis für das beste Drama des Jahres ausgezeichnet. 2018 folgte „La vie de Coco Chanel“ am Theater in Kempten, und im Juli 2022 wird „David Bowie Asteroid 342843“ Premiere feiern – ebenfalls in Kempten. Bei jedem dieser Stücke führte er selbst Regie.

Ernst Konarek lebt mit seiner Familie in der Nähe von Stuttgart.

Als Willie Clark in „Sonny Boys“ ist er in der Spielzeit 2022/2023 zum ersten Mal an der Komödie im Marquardt zu erleben.

Profilbild von Ernst Konarek

2022/23 in:

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