# Piaf

> Die britische Autorin Pam Gems zeichnet in ihrem Stück das Leben von Edith Piaf nach, die weder in ihrem Leben noch in ihrer Musik Kompromisse einging.

- **Untertitel:** Schauspiel mit Musik von Pam Gems
- **Spielstätte:** Altes Schauspielhaus
- **Spielzeit:** 2015/16
- **Laufzeit:** 29. April bis 04. Juni 2016
- **Dauer:** 2 Stunden, 1 Pause

In einer kalten Dezembernacht des Jahres 1915 unter einer Straßenlaterne in Paris geboren; als Kleinkind fast erblindet; früh von der Mutter verlassen und bei einer lieblosen Großmutter lebend, die sie beinahe verhungern ließ.

Später von Huren in einem Bordell in der Normandie großgezogen; als Siebenjährige bereits mit dem Vater, einem herumziehenden Akrobaten, auf den Landstraßen unterwegs – um die Kindheit und Jugend der Edith Giovanna Gassion ranken sich viele Legenden. Als Fünfzehnjährige schlägt sie sich als Straßensängerin durch, wird schwanger, verliert das Kind später – und im Sommer 1935 steht Edith schließlich an einer Straßenecke in Paris und singt ihre Lieder, als es zu einer Begegnung kommt, die ihr Leben für immer verändern wird: Louis Leplée, der Revue-König der Stadt, wird auf das schmächtige Mädchen mit der großen Stimme aufmerksam. Er holt sie als Chanteuse in sein Kabarett und gibt ihr einen neuen Namen. Als „La Môme Piaf“ wird sie bald eine Weltkarriere machen, und ihre Lieder sollten ebenso legendär werden wie ihr ausschweifendes, intensives, von Krankheiten, Drogen und der unaufhörlichen Suche nach Liebe geprägtes Leben…

Sie kam aus der Gosse und eroberte die Konzertsäle der Welt mit ihren Liedern, die von Liebe, Lebensfreude, Sehnsucht, aber auch von Krieg, Enttäuschung und Verlust kündeten. Sie war eine Meisterin der ganz großen Gefühle und eine einzigartige Künstlerin: Edith Piaf, der Spatz von Paris.

Die britische Autorin Pam Gems zeichnet in ihrem Stück das Leben dieser ungewöhnlichen Frau nach, die weder in ihrem Leben noch in ihrer Musik Kompromisse einging, und erzählt von rauschenden Erfolgen ebenso wie von tragischen Schicksalsschlägen. Edith Piaf wird lebendig in ihren Chansons, für die sie noch heute geliebt wird: „L’accordéoniste“, „Milord“, „La vie en rose“ und natürlich „Non, je ne regrette rien“...

## Besetzung

- Edith Piaf: Vasiliki Roussi
- Edith Piaf: Judith Guntermann
- Toine u.a.: Heike Schmidt
- Marlene u.a.: Ilona Christina Schulz
- Manager u.a.: [Norbert Aberle](https://schauspielbuehnen.de/spielplan/ensemble/schauspiel/norbert-aberle.md)
- Leplée / Perre u.a.: Ralf Grobel
- Marcel u.a.: Christoph Bangerter
- Angelo / Theo u.a.: Dimetrio-Giovanni Rupp
- Paul / Jacko u.a.: Lutz Erik Aikele
- Klavier: Andrew Hannan
- Akkordeon: [Ulrich Schlumberger](https://schauspielbuehnen.de/spielplan/ensemble/musik/ulrich-schlumberger.md)
- Cello: Mareike Öhler
- Cello: Hulda Ewald

## Team

- Regie: Ulf Dietrich
- Musikalische Leitung: Andrew Hannan
- Ausstattung: Martina Lebert
- Dramaturgie: [Annette Weinmann](https://schauspielbuehnen.de/spielplan/ensemble/dramaturgie/annette-weinmann.md)

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Quelle: https://schauspielbuehnen.de/spielplan/spielzeit-2015-2016/piaf/ – Schauspielbühnen in Stuttgart
