„Endlich alloi!“ hatten sich Leni und Georg Schaffer gefreut, als nach vielem Hin und Her ihre drei erwachsenen Söhne endlich das Haus verlassen hatten. Leni ist fest entschlossen, nun ihre seit vielen Jahren stagnierende Karriere als Malerin fortzusetzen. Ja, Pfeifadeggel! Zu früh gefreut – denn bald klingelt es wieder an der Tür des Schaffer’schen Einfamilienhäusles. Diesmal sind es jedoch nicht die Sprösslinge, sondern die betagten Eltern, die den Hausfrieden stören. Als erstes schneit Lenis rüstiger Vater herein, der es nach 50 Ehejahren einmal mit der Trennung auf Probe versuchen will und sich bei seiner Tochter häuslich einrichtet. Die sitzengelassene Ehefrau folgt ihm auf dem Fuße, will sie doch weiterhin ein sorgendes Auge auf Vaters Gesundheit haben.
Als dann auch noch Georgs Mutter auftaucht, ist das Maß – und das Haus! – voll, und Leni und Georg wären die munteren Oldies mit ihren mehr oder weniger liebenswerten Macken nur allzu gern wieder los. Nur – wie bringt man ihnen das schonend bei?!

Nach dem großen Erfolg von „Endlich alloi!“, das 2012/13 auf dem Programm der Marquardt-Komödie stand, zeigen wir nun das mindestens ebenso amüsante Folgestück – wieder in einer schwäbischen Bearbeitung von Stefanie Stroebele.
Hotel Mama einmal umgekehrt: Lawrence Roman herzerwärmendes Stück um drei liebenswerte Senioren ist direkt aus dem Leben gegriffen und zeigt, dass Alter – gottseidank! – nicht vor Heiterkeit schützt. Beste Unterhaltung für die ganze Familie!

Pressestimmen:
"Es ist ein temperamentvolles Spiel, in dem die Schauspieler Themen wie IT-Welt für alte Menschen, symbiotische Partnerschaft, Familiensinn und Selbstbehauptung des Einzelnen mit Biss und Humor verhandeln." STN

"Klasse Plot und klasse Darsteller: Stefanie Stroebele hat die alte Garde, die Generation 50 Plus am Start mit Joerg Adae als zögerlichem Georg, Volker Jeck als Roboterfan Willi, Ulrike Barthruff - keine kann sich so würdevoll Traubenkerne ins Taschentuch spucken lassen - als dessen Gattin, Rose Kneisslers Todesnähe witternder Schwiegermutter und nicht zuletzt Monika Hirschle als Seniorensitter und verhinderte Künstlerin." Bietigh. Ztg.

  1. November 2013 bis 12. Januar 2014
Besetzung