Aktuelles

Pressekonferenz zum Spielplan 2018/2019

Der designierte Intendant Axel Preuß stellte heute mit seinem Team die vielfältigen Pläne für die Saison 2018/2019 vor. Anwesend waren 40 Vertreter*innen der Presse und des Rundfunks sowie Vertreter*innen der zukünftigen Kooperationspartner des Theaters.

Das zukünftige Programm der Schauspielbühnen präsentiert ein abwechslungsreiches Spektrum zeitgenössischen Theaterschaffens: fünfzehn Produktionen von fünfzehn verschiedenen Regieteams, neue Schauspielerinnen und Schauspieler, neue Programmreihen wie „Der poetische Sonntag“, ein literarischer Salon mit Hermann Beil oder Formate für die ganze Familie wie „Checker Tobi und seine Freunde“ mit dem ARD- und KiKA-Star Checker Tobi.

Familie und Gastfreundschaft sind die aktuellen Themen, die sich wie ein roter Faden durch die Stücke der ersten Spielzeit ziehen. Gastfreundschaft und Familie spiegeln das Verhalten der Menschen, sei es machthungrig wie in „Maria Stuart“, moralisch wie in „Willkommen“, fatal wie in „Tabu“, leidenschaftlich wie in „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ oder mitreißend wie in dem Musical „Hair“. Sei es aktuell und komisch wie in „Monsieur Claude und seine Töchter“, klatschsüchtig wie in „Tratsch em Treppahaus“ oder turbulent wie in „Ehe währt für immer“. Diesem Spielzeitthema wird auch ein langfristiges interkulturelles Projekt zum Mitspielen für Stuttgarter Familien gewidmet: „Familienbande – denen du nicht entkommst“.

Hinzu kommen erweiterte Angebote zur Kulturvermittlung, die starke Öffnung des Theaters in die Stadt, viele neue Kooperationen, interkulturelle und partizipative Projekte und nicht zuletzt ein neues Corporate Design – die Schauspielbühnen haben ein frisches Gesicht bekommen, kreiert von Discodöner aus Stuttgart.

Die Schauspielbühnen kommen damit ihrem Auftrag nach, das Stadttheater für Stuttgart zu sein. Ziel ist es, dem Kulturbedürfnis der Stuttgarter*innen ein Zuhause zu geben, indem künstlerische Vielfalt mit einem hohen Qualitätsanspruch verbunden wird.

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INTHEGA-Preis 2017 für die Schauspielbühnen Stuttgart

Die Produktion „Vater“ der Schauspielbühnen Stuttgart gewann den INTHEGA-Preis „Neuberin“ 2017.

Der Verband INTHEGA (Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e.V.) besteht aus ca. 400 Mitgliedsstädten, die in ihren Städten Gastspielprogramme veranstalten. Der seit 1985 vergebene Preis „Neuberin“ wird per Abstimmung von den INTHEGA-Mitgliedern vergeben und an Produktionen verliehen, die sich in der vorangegangenen Spielzeit als künstlerisch besonders bemerkenswert erwiesen haben. „Vater“ wurde mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

Rüdiger Hentzschels Inszenierung – mit Ernst Wilhelm Lenik in der Titelrolle – hatte im November 2016 Premiere am Alten Schauspielhaus, wo sie viel Zuspruch bei Zuschauern und Kritikern erntete, und ging im Anschluss mit dem EURO-STUDIO Landgraf erfolgreich auf Gastspielreise.

Nach den Preisen für „Rain Man“ (2012), „Jeder stirbt für sich allein“ (2015) und „Die Blechtrommel“ (2016) geht die begehrte Auszeichnung nun bereits zum vierten Mal an die Schauspielbühnen in Stuttgart. Intendant Manfred Langner: „Ich freue mich sehr über diesen Preis und die Anerkennung der Arbeit der Schauspielbühnen, hier insbesondere auch für die großartige Leistung des Hauptdarstellers Ernst-Wilhelm Lenik. Und ich bin stolz darauf, dass wir mit dieser Produktion den Ruf Stuttgarts als Kulturhauptstadt wieder einmal überregional weitertragen konnten.“

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