Klaus Hemmerle

Ausbildung an der Schauspielakademie Zürich, als Schauspieler engagiert am Schauspielhaus Zürich, am Theater der Stadt Heidelberg, bei den Hersfelder Festspielen und von 1996 bis 2004 am Württembergischen Staatstheater in Stuttgart. Hier spielte er unter anderem Alceste in Molières „Menschenfeind“, den „Figaro“ von Beaumarchais, „Oscar Wilde“, „Cyrano de Bergerac“ und Adolf Eichmann in „Budapest 1944“.

Ab 1990 erste Regiearbeiten in München, Heidelberg, Halle, Berlin. Seit 2004 freischaffender Regisseur u.a. in Karlsruhe, Braunschweig, Erfurt, Lübeck, Gießen und Salzburg. Operninszenierungen im Schlosstheater Ludwigsburg und im Markgrafentheater Erlangen.

In Stuttgart Inszenierungen im Depot des Staatstheaters, im Alten Schauspielhaus, im Theaterhaus und für das Junge Ensemble (JES). Viel Beachtung fand zum Jubiläumsjahr 2014 seine Inszenierung von Friedrich Wolffs „Der Arme Konrad“ mit dem Theater Lindenhof Melchingen und vielen Laiendarstellern und Chorsängern, gezeigt in der „Alten Kelter“ in Fellbach und auf der Neckarinsel in Tübingen.

Lehraufträge für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart seit 1999. Arbeit als Sprecher für den SWR, zahlreiche Lesungen und Rezitationen in Konzerten von Alter Musik bis Jazz.

2017 inszenierte er in Bielefeld die Deutsche Erstaufführung der Oper „Le Marchand de Venise“ des französischen Komponisten Reynaldo Hahn und „Eine Sommernacht“ von David Greig für das Stadttheater Gießen. Im Sommer 2018 setzte er an der Württembergischen Landesbühne Esslingen (nach „Seelenwanderung“‚ „Hamlet, Prinz von Württemberg“, „Tadellöser&Wolff“, „Der Postmichel“ und „Weihnachten an der Front“) auf der Maille Shakespeares „Sommernachtstraum“ in einer Rock-Musical-Version in Szene. Noch auf dem Spielplan der WLB steht seine Inszenierung von Robert Seethalers „Ein ganzes Leben“ vom Frühjahr 2019.

2019/2020 eröffnete er mit „Wilhelm Tell“ von Friedrich Schiller die Spielzeit im Alten Schauspielhaus, wo er zuvor u.a. „Nathan der Weise“ und „Jedermann“ inszeniert hat. Zum Ende der Spielzeit 2020/2021 entwickelt er für die Schauspielbühnen in Stuttgart gemeinsam mit (link:hhttps://schauspielbuehnen.de/ensemble/regie/christian-schoenfelder text:Christian Schönfelder) die szenische Stadterkundung „Stuttgart. Ein Traum“ in der Rotunde der Staatsgalerie.

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