Keinerlei Labels, Genres und Konventionen verpflichtet entstehen in den letzten 25 Jahren verschiedenste Arbeiten in den Gattungen Schauspiel, Musical und Operette, darunter viele Ur- und deutschsprachige Erstaufführungen, u.a. für die Wiener Festwochen, Schauspielhaus Wien, Theater der Jugend, Theater in der Josefstadt, Stadttheater Baden und Klagenfurt, Theater Oberhausen. Ab 2015 vermehrt in Deutschland, u.a. am Staatstheater Darmstadt, Theater Erfurt, Theater Heidelberg, Comödie Dresden und Fürth, sowie der neuköllner oper tätig.
Gespielte Rollen reichen von den Klassikern Romeo, Hamlet, Ödipus, Azor („Der Streit“) hin zu zeitgenössischer deutschsprachiger Literatur wie „Siddhartha“, Jelineks „Winterreise“, Tankred Dorsts „Herr Paul“, „Don Gil von den grünen Hosen“ von Tirso de Moline und Arthur Schnitzlers „Der grüne Kakadu“ aber auch Werken des angloamerikanischen Raums, wie „Hautnah“ (Dan), „Beautiful Thing“ (Tony), „Wreckage“ (Noel/Sam) und „Fairytaleheart“ (Gideon) von Philip Ridley.
Bekannte Werke des Musiktheaters umfassen u.a. „West Side Story“, „Anatevka“, „Irma La Douce“, „La Cage Aux Folles“, „Comedian Harmonists“, „Das Lächeln einer Sommernacht“, „Lucky Stiff“ und „Jesus Christ Superstar“, aber auch das sechsfach ausgezeichnete deutsche Singspiel „Stella – Das blonde Gespenst vom Kurfürstendamm“ über die jüdische Greiferin Stella Goldschlag, in dem er Adolf Eichmann verkörperte.
Zu seinen prägendsten Komödienerfahrungen zählen u.a. „Gretchen 89ff“, „Weihnachten auf dem Balkon“, „Tür auf Tür zu“ und An der Arche um acht“. Von 2021 bis 2023 übernahm er die Erstbesetzung der Titelrolle in der mehrfach preisgekrönten deutschsprachigen Erstaufführung der Schauspielproduktion „Harry Potter und das verwunschene Kind“ in Hamburg.
Zu seinen letzten Rollen zählen u.a. Monsieur Bouc im Agatha Christie-Klassiker „Mord im Orientexpress“, Gajew (Onkel Gerald ) in der Tschechow-Überschreibung „Der zweite Kirschgarten“ an der neuköllner oper berlin und der Erzähler in Astor Piazollas „Marìa de Buenos Aires“.
In der Krimikomödie „Bis dass der Tod“ ist Markus Schöttl zum ersten Mal an der Komödie im Marquardt zu erleben.
