Der Literaturprofessor Pierre und seine Frau Elisabeth freuen sich auf ein gemütliches Diner mit Freunden und Familie. Eingeladen sind Vincent, Pierres Jugendfreund und Elisabeths Bruder mit seiner schwangeren Frau Anna sowie der Posaunist Claude, mit dem Elisabeth seit ihren Kindertagen befreundet ist.

Es könnte ein wundervoller Abend werden, käme nicht plötzlich die Sprache darauf, wie denn der ungeborene Sohn von Vincent und Anna heißen soll. Der werdende Papa, stets selbstbewusst bemüht, für Stimmung zu sorgen, schockiert die Freunde auf ihre Frage mit einer Antwort, die umgehend die Gemüter in Wallung bringt: Adolphe! – Adolphe? – Das klingt ja fast wie Adolf und das – da sind sich alle einig – ist als Vorname für das Kind undenkbar. Doch Vincent lässt nicht locker, nicht bei Menschen, deren Kinder Athena und Adonas heißen. Er heizt die Atmosphäre weiter an, bis schließlich alle Masken fallen und der familiäre Abend so richtig aus dem Ruder läuft…

Kleiner Anlass, große Wirkung: In dem aktuellen Pariser Theatererfolg treiben Wortwitz und Dialoge in der besten Tradition der französischen Gesellschaftskomödie die Handlung atemlos voran. Komisch und böse zugleich.

Laufzeit

13. Mar – 05. May 2013

Dauer

ca. 2 Stunden, inkl. 1 Pause

Besetzung

Elisabeth Garaud-LarchetStefanie Stroebele
Pierre GaraudJens Hajek
Claude GatignolArmin Jung
Vincent LarchetMarkus Angenvorth