Einst war Ritter Ludwig Bernhard Freiherr von Schwitters-Elblingen Schlossbesitzer und Leiter einer Eliteschule. Heute lebt er in der Altersresidenz „Freudenau", wo er enge Freundschaft mit Elisabeth, Norbert und Franz geschlossen hat – drei weiteren Heimbewohnern, mit denen der belesene Rentner jeden Sonntag eine Partie Trivial Pursuit spielt. Außerdem hat Ludwig es sich zur Regel gemacht, sonntags auf das gemeinsame Mittagessen zu verzichten – stattdessen lässt er sich das Essen aus dem nahe gelegenen Gasthaus bringen. Mit dem Lieferjungen hat er sich inzwischen angefreundet und ist daher ziemlich enttäuscht, als an diesem Sonntag plötzlich Paula, eine etwas verwahrlost wirkende junge Frau, in der Tür steht.
Doch Paula lässt sich von Ludwigs ruppigem Tonfall nicht abschrecken, denn auch sie ist nicht auf den Mund gefallen. Und nach und nach findet Ludwig Gefallen an dem wissbegierigen und lernfreudigen jungen Mädchen. Eine ungewöhnliche Freundschaft entsteht ...

Eine humorige Komödie mit ernsten Untertönen über die Begegnung zwischen älteren Menschen und der jungen Generation und über die unterschiedlichen Weltsichten, die dabei aufeinanderprallen. Autor Stefan Vögel, dessen Komödie „Altweiberfrühling" in der vergangenen Spielzeit das Marquardt-Publikum begeisterte, gelingt der Spagat zwischen feinsinnigem Ernst und bester Unterhaltung.

Pressestimmen:
"Stefan Vögel mischt seinen Wortwitz mit ernsten Tönen. Regisseur Dirk Waanders trifft die Komik." StN

"Gehobene Unterhaltung... (...) Eine fröhliche, aber auch nachdenkliche Komödie. (...) Ein vergnüglicher Theaterabend mit Niveau." Ludwigs. Kreisztg.

"Eine großartige Besetzung... Regisseur Dirk Waanders hat die Musikalität des Stücks zwischen seniorengerechtem Cha-Cha und jugendkultigem Hip-Hop-Sprechgesang sorgfältig herausgearbeitet. Dieses gleichberechtigte Nebeneinander macht den Zauber der Inszenierung aus, welche die Fahnen hochhält für Aktivität, Flexibilität und Toleranz... - und zwar auf beiden Seiten." Eßlinger Ztg.

„‚Ritter Ludwig’ greift einige gesellschaftliche Schieflagen auf, behandelt diese ernsthaft (…) und unterhält dabei bestens." Bietigheimer Ztg.

"Überzeugende Wortduelle mit einem gehörigen Schuss Komik. Richtiges Timing für den Wechsel zwischen ernsten und unterhaltsamen Tonlagen." KULTUR

  1. Mai bis 26. Juni 2011