Seine Dramen gehören zu den Klassikern der modernen amerikanischen Literatur. Kaum zu glauben, dass das bekannteste Stück von Tennessee Williams bislang noch nie im Alten Schauspielhaus zu sehen war!

Eine schwüle Sommernacht in den amerikanischen Südstaaten. Zum 65. Geburtstag des Plantagenbesitzers Big Daddy Pollitt ist die ganze Familie zusammengekommen: Gooper, der älteste Sohn, mit seiner Frau Mae und ihren Kindern, sowie der zweite Sohn Brick, der mit der attraktiven Maggie verheiratet ist. Was Big Daddy selbst nur ahnt, alle um ihn herum aber bereits wissen: Es wird sein letzter Geburtstag sein.

Gooper und die habgierige Mae spekulieren bereits auf das Erbe. Als Nachfolger wünscht sich Big Daddy aber seinen Lieblingssohn Brick. Der jedoch ist über ein traumatisches Erlebnis in seiner Vergangenheit zum Trinker geworden und weder an Big Daddys Geld noch an den verzweifelten Annäherungsversuchen interessiert, die seine Frau Maggie unternimmt, um ihre Ehe zu retten.

Eine kraftvolle Sprache und großartige, vielschichtige Rollen für ein exquisites Ensemble zeichnen das Stück aus. 1955 erhielt Tennessee Williams dafür den Pulitzerpreis; in der Filmfassung gelangte die junge Elizabeth Taylor als „Maggie die Katze“ zu Weltruhm.

Regie führt Harald Weiler, der zuletzt am Theater Kiel, am Ernst Deutsch Theater Hamburg und am Thalia Theater Hamburg inszenierte.

Pressestimmen:
„... jetzt zeigt das Alte Schauspielhaus in Stuttgart das Stück über Maggie, die Katze, diese aus Verzweiflung starke Frau, in einer großartig besetzten Inszenierung.“ (Reutlinger General-Anzeiger)

„... eine Paraderolle für Sabine Fürst, die im Alten Schauspielhaus bereits in „Der Gott des Gemetzels“ gezeigt hat, dass sie Rollen mit Hang zu Verbalattacken authentisch zu füllen vermag.“ (Bietigheimer Zeitung)

„Susanne Heydenreich füllt die große Rolle der Big Mama mit ihrem ganzen schauspielerischen Gewicht aus. (…) Patrick Nellessen … ist ein leiser Leidender, der an „Brokeback Mountain“ erinnert, während er sich mit Gipsfuß verführerisch auf dem großen Bett streckt, das bezeichnenderweise ziemlich schräg in der wohltuend reduzierten Bühnenlandschaft steht.“ (Eßlinger Zeitung)

Besetzung