Von einem auf den anderen Tag zum Millionär zu werden. Einfach so. Wer träumt nicht davon, im Lotto zu gewinnen? Geld weckt Emotionen aller Art!

Die französische Schauspielerin und Autorin Flavia Coste hat 2017 eine beißende Komödie voller Überraschungen über die Rolle des Geldes in unserer Gesellschaft geschrieben.

Richard, ein mittelmäßig erfolgreicher Architekt, spielt seit vielen Jahren Lotto. Eines Abends bittet er seine Frau Claire, seine Mutter Rose und seinen besten Freund Etienne zu einem gemeinsamen Abendessen – denn Richard hat im Lotto gewonnen: 162 Millionen Euro! Doch die eigentliche Überraschung kommt erst noch, als Richard verkündet, dass er diesen Lottogewinn nicht abholen wird. Er ist mit seinem Leben so zufrieden, dass er daran nichts ändern möchte. Zu seinem Erstaunen reagieren die anderen allerdings alles andere als begeistert. Sie wüssten sehr wohl mit diesem Geld etwas anzufangen. Für die Auszahlung des Gewinns braucht es allerdings Richards Lottoschein. Wie weit sind die anderen bereit, dafür zu gehen?

Nach der deutschsprachigen Erstaufführung am Berliner Renaissance Theater im März 2019 gehört das Alte Schauspielhaus zu den ersten Bühnen, die das Stück spielen. Vier Rollen für ein hervorragendes Ensemble um Ralf Stech und Alina Rank, die 2018 als „Maria Stuart“ überzeugte.

  1. Oktober bis 30. November 2019

Pressestimmen:
"Ralf Stech hat sich kurz vor der Premiere verletzt, aber auch wenn er seinen Richard im Rollstuhl spielen muss, bewältigt er die Rolle bestens. Das Team ist mit viel Einsatz bei der Sache und überzeugt gerade auch bei den musikalischen Einlagen. Das Ergebnis ist ein kurzweiliger Abend ..." (Stuttgarter Zeitung)

"... eine sehr spannende und interessante Aufführung (...), inhaltlich klug (...) ein wegweisendes Stück ..." (Ludwigsburger Kreiszeitung)

"Obwohl sich Ralf Stech verletzt hat und seinen Richard im Rollstuhl spielen muss, bewältigt er die Rolle bestens. Amüsant ist Oliver Jaksch als Richards knuffiger Freund und Chef, während Alina Rank die Ehefrau sehr cool und taff spielt. Großer Einsatz eines professionellen Teams ..." (Die deutsche Bühne)

"Ralf Stech tritt wegen eines Muskelfaserrisses im Rollstuhl auf. Es hätte in diesem Kontext auch schlicht ein weiterer Regieeinfall sein können. (...) So perfekt jedenfalls passt das Unperfekte in die auf skurril-bedenklich getrimmte Inszenierung. (...) ... eine Mordsfreude mit dem eingespielten Team und den klugen Regieeinfällen. Daher: Nein zum Geld und Ja zum Stück." (Bietigheimer Zeitung)

Besetzung