Welchen Namen darf man seinem Kind geben? Geschmack, Moral und Zeitgeist spielen bei dieser Frage eine wichtige Rolle. Das Stück über den Streit um einen Vornamen wurde sowohl auf der Bühne als auch auf der Leinwand zum großen Erfolg.
Es soll ein harmonisches Abendessen mit Freunden und Familie werden. Doch dann verkündet Vincent, dass er gemeinsam mit seiner schwangeren Verlobten Anna beschlossen habe, seinem Sohn den Namen Adolphe zu geben. Ein leidenschaftlicher Streit entbrennt, bei dem immer mehr Geheimnisse ans Licht kommen. Die bürgerliche Fassade beginnt zu bröckeln und nach und nach zeigen alle ihr wahres Gesicht.
Das Theaterstück des bekannten Autorenduos Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière wurde zunächst in Frankreich erfolgreich verfilmt. 2018 schuf Sönke Wortmann eine deutsche Version in Starbesetzung u.a. mit Christoph Maria Herbst, Florian David Fitz und Iris Berben. Es folgten die Fortsetzungen „Der Nachname“ und „Der Spitzname“.
Das Kammerspiel wird inszeniert von Regisseurin Ute Willing, die zuletzt an der Komödie im Marquardt mit „Auf Herz und Niere“ für gute Laune sorgte und Expertin für tiefsinnige Komödien ist. Das spielfreudige Ensemble um Stefanie Klimkait und Marius Hubel als gastgebendes Ehepaar liefert sich hitzige Wortgefechte und verbindet scharfen Wortwitz mit Gesellschaftskritik und Satire.
