Mit Hochspannung geht es in die neue Spielzeit! Erleben Sie zum Auftakt einen Psychokrimi mit einem hochkarätigen Ensemble.
London im Jahre 1880. Nachdem Bella und Jack Manningham ihr neues Haus bezogen haben, beginnt Bella an ihrem Verstand zu zweifeln. Warum flackern am Abend ständig die Gaslicht-Lampen? Wieso verschwinden Gegenstände aus dem Wohnzimmer? Leidet sie womöglich unter derselben psychischen Erkrankung, die bereits ihre Mutter in eine Anstalt brachte? Ihr Mann Jack verstärkt diese Ängste eher noch.
Als sich Bellas Zustand zu verschlimmern droht, taucht ein fremder Mann auf. Er behauptet, ein pensionierter Scotland- Yard-Kommissar namens William Rough zu sein. Er suche seit vielen Jahren einen flüchtigen Mörder, der im Wohnzimmer der Manninghams eine alte Frau umgebracht habe, um an deren Juwelen zu gelangen. Er sei sich sicher, dass der Mörder nun an den Ort des Verbrechens zurückkehren werde … Wer ist dieser Mann? Wer ist der Mörder? Wem kann Bella trauen?
Das Theaterstück „Gaslicht“, 1938 in London uraufgeführt und 1944 mit Ingrid Bergman in der Hauptrolle unter dem Titel „Das Haus der Lady Alquist“ verfilmt, wurde rasch zu einem großen Erfolg. In der Folge etablierte sich der Begriff „Gaslighting“ für eine bestimmte Form der psychischen Manipulation und des emotionalen Missbrauchs. Nun ist der vielschichtige Psychokrimi in einer Inszenierung des Intendanten Axel Preuß erstmals am Alten Schauspielhaus zu sehen.
