Ein dramatisches Gedicht in fünf Aufzügen

Sehen Sie Gottfried Breitfuß als Nathan der Weise in Lessings gleichnamigem Drama über die Gleichheit der Menschen und die Gleichberechtigung der großen Weltreligionen.

Zur Zeit der Kreuzzüge treffen in Jerusalem Christentum, Islam und Judentum direkt aufeinander. Dort lebt der wohlhabende jüdische Kaufmann Nathan, der für seine Klugheit geschätzt wird. Bei einem Brand wird seine Tochter Recha ausgerechnet von einem christlichen Tempelherrn gerettet, der selbst gerade erst vom muslimischen Sultan Saladin begnadigt wurde.

Auf die hintersinnige Frage des Sultans, welche die wahre Religion sei, gelingt Nathan mit seiner berühmt gewordenen Ringparabel ein bewegendes Plädoyer für das gleichberechtigte Nebeneinander der Religionen.

Gotthold Ephraim Lessings Meisterwerk der deutschen Aufklärung wird von der Stuttgarter Regisseurin Catja Baumann inszeniert.

Die Titelrolle verkörpert Gottfried Breitfuß. Der bekannte Theater- und Filmschauspieler war von 1993 bis 2005 Ensemblemitglied am Staatstheater Stuttgart und trat über 250 Mal zusammen mit Ernst Konarek in der legendären „Indien“-Inszenierung auf.

Bis heute hat Lessings 1779 erschienenes Bühnenstück über Toleranz und Humanität nichts von seiner Aktualität verloren.

Eine Kooperation der Schauspielbühnen in Stuttgart mit der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs IRGW im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen Stuttgart 2026

Laufzeit

30. Oct – 05. Dec 2026

Dauer

ca. 2 Stunden , inkl. eine Pause

Besetzung

Al-Hafi, ein Derwisch / Ein KlosterbruderMarius Hubel
Bühne und KostümeGwendolyn Bahr
DramaturgieSusanne Schmitt